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„Die Welt wird für den, der malt, schöner“. Dieser Ausspruch stammt von Heidi Hurtzig. Die beim Landkreis tätige Wittmunderin malte und zeichnete schon als Kind gern. Lange blieb ihr Talent im Verborgenen. Die Familie, der Ehemann und zwei inzwischen erwachsene Kinder, die ihr heute noch eine wichtige Stütze sind, aber auch Freunde, haben sie ermuntert, ihre künstlerische Neigung zu vertiefen. Heidi Hurtzig nahm Unterricht in Zeichnen, in der Aquarell- und Acrylmalerei sowie in der Strukturtechnik auf unterschiedlichen Malgründen. Häufige Ausstellungsbesuche und die Lektüre von Fachliteratur sind für sie ständige Weiterbildung.
Heidi Hurtzig erreicht durch den Einsatz verschiedener Techniken einen Reichtum an Facetten. Dabei hat sie ihren Standort zwischen Realismus, Impressionismus und reduzierter Abstraktion. Der Betrachter wird so auf die Abfolge immer neuer Betrachtungsweisen eingeladen. Ihr Faible zum Impressionistischen ist unverkennbar.
Heidi Hurtzig ist eine Verehrerin von Emil Nolde. Einer der bedeutendsten Vertreter dieser Kunstrichtung wollte nichts von den Eigenschaften der Linie wissen. Sein Reich war die Farbe, das Motiv vielfach die Natur. Auch Heidi Hurtzig liebt die Natur, die Farben und ganz besonders die Blumen. „Sie sind mein Leben“, sagte sie, „ohne sie wäre die Welt trostlos“. Dass das Malen ihrer Seele gut tut, zeigt sich in vielen ihrer Werke, die Lebensfreude ausstrahlen, von leuchtenden Farben beherrscht werden und vielfach ein Loblied auf die Natur sind.
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